Das Duo Flick-Flack war nicht nur mit seinen Illusionen für die Gala angereist, sondern hatte auch einen Workshop vorbereitet: Die Magie der Bewegung. Zwei Themen sollten dabei erarbeitet und geprobt werden, zum einen wirkungsvolles Auftreten und Bühnenpräsenz, zum anderen das Lampenfieber.

Angefangen wurde mit Aufwärm-Übungen. Da Klaus und Peter ausgebildete Tänzer sind, war es eigentlich klar, dass dieses in einer kleinen Tanzeinlage aller Teilnehmer und der Workshopleiter bestehen würde. Dies stieß zunächst auf ein wenig Unbehagen, stellte sich jedoch als ziemlich lustig heraus! Peter erklärte dann, wie man eine möglichst gerade Körperhaltung einnimmt. Er zeigte, worauf man an den vier wichtigsten Punkten – Hüfte, Bauch, Brust und Kopf – achten sollte: “Hüfte vor, Bauch rein, Brust vor und Kopf hoch”. Dabei wurde seine Tanzausbildung deutlich: Die isolierten Bewegungen der einzelnen Körperpartien, die er zwischendurch einfließen ließ, sahen schon ziemlich cool aus. Schön wäre hier gewesen, wenn sie auf jeden Einzelnen einmal einen Blick geworfen hätten, was durchaus möglich gewesen wäre, da sie ja zu zweit den Workshop gehalten haben!Aber man kann ja nicht alles haben.

Anschließend wurden fünf Freiwillige ausgesucht, die den Anfang von ihrem Auftritt zeigen sollten. Sehr positiv fiel dabei auf, dass Rückmeldungen der anderen Teilnehmer nur positiv sein durften, was deutlich den Druck reduzierte. Klaus und Peter erklärten anschaulich, was verbesserungsfähig ist, sodass die Umsetzung gut gelang. Selbst negative Kritik wurde angenehm verpackt; niemand konnte sich blamieren. Wer wollte, konnte sich anschließend eine Video-Aufzeichnung ansehen. Einfach gut!

Klaus erklärte einiges zum Thema Lampenfieber. Angefangen vom Prozess im Gehirn, über die Symptome, hin zu Gegenmaßnahmen wurde alles erklärt. Wichtge Aussage: Ihr könnt das Lampenfieber nicht wegbekommen, aber es in den Griff zu bekommen, geht mit leichten Techniken. Lampenfieber hilft sogar, denn es sorgt – wenn es nicht zu stark ist – für Aufmerksamkeit und Konzentration. Was man gegen Lampenfieber tun kann? Gute Vorbereitung lange Zeit vor dem Auftritt, einen Spaziergang machen kurz vorher oder “in den Bauch atmen” sind nur einige Beispiele von Klaus’ umfangreicher Liste.

Hinzugefügt sei noch, dass eine wahnsinnig gute und ausgelassene Stimmung herrschte. Wir haben total viel gelacht und Spaß gehabt! Fazit: Ein toller Workshop der jedem, der ein bisschen aufgepasst hat, eine Menge gebracht haben dürfte. Danke schön Klaus und Peter!

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